Allgemeine Community- und Projektgrundsätze

    • Offizieller Beitrag

    Das Revival Gaming Network soll eine Community sein, in der unterschiedliche Spieler miteinander spielen, diskutieren und Konflikte austragen können, ohne dass dabei grundlegende Grenzen überschritten werden.

    Diese Grundsätze gelten ergänzend zu speziellen Server-, Account- und Forenregeln.


    1. Grundprinzip des Umgangs

    Jeder Benutzer hat andere Mitglieder der Community angemessen zu behandeln.

    Meinungsverschiedenheiten, Konkurrenz, Provokationen innerhalb eines angemessenen Rahmens und Kritik gehören zu einer Community dazu.

    Eine Grenze ist erreicht, wenn Verhalten gezielt darauf ausgerichtet ist, andere Personen herabzuwürdigen, einzuschüchtern oder dauerhaft zu belästigen.


    2. Unzulässiges Verhalten

    Nicht gestattet sind insbesondere:

    - schwere oder fortgesetzte Beleidigungen,
    - gezieltes Mobbing,
    - ernsthafte Bedrohungen,
    - rassistische oder diskriminierende Angriffe,
    - üble Nachrede,
    - systematische Belästigung,
    - gezielte Einschüchterung,
    - Veröffentlichung privater Informationen,
    - vergleichbar schwerwiegendes Verhalten.

    Bei der Bewertung wird nicht nur eine einzelne Aussage betrachtet. Auch Zusammenhang, Dauer, Wiederholung und Auswirkungen können berücksichtigt werden.


    3. Aufgaben des RGN-Teams

    Zum RGN-Team gehören alle Personen, denen durch die Projektleitung administrative, moderative, unterstützende oder organisatorische Aufgaben übertragen wurden.

    Welche Befugnisse ein Teammitglied besitzt, richtet sich nach seiner jeweiligen Funktion.

    Ein Supporter besitzt daher beispielsweise nicht automatisch dieselben Rechte wie ein Administrator oder Projektleiter.


    4. Administrative Anweisungen

    Anweisungen eines zuständigen Teammitglieds sind zu befolgen, wenn sie im Zusammenhang mit dessen Aufgaben stehen.

    Wer eine Entscheidung für falsch hält, kann die dafür vorgesehenen Beschwerde- oder Klärungswege nutzen.

    Eine laufende Situation soll nicht dadurch eskaliert werden, dass administrative Anweisungen bewusst ignoriert werden.


    5. Nicht eindeutig geregelte Situationen

    Auch ein umfangreiches Regelwerk kann nicht jeden denkbaren Einzelfall vorhersehen.

    Das RGN-Team darf deshalb auch in Situationen eingreifen, die nicht ausdrücklich beschrieben sind, wenn dies erforderlich ist, um:

    - einen fairen Spielbetrieb sicherzustellen,
    - Missbrauch zu verhindern,
    - andere Spieler zu schützen,
    - technische oder spielerische Vorteile zu unterbinden,
    - einen geordneten Communitybetrieb aufrechtzuerhalten.

    Die Entscheidung muss sich am Sinn der bestehenden Regeln orientieren und darf nicht willkürlich erfolgen.


    6. Umgehung des Regelwerks

    Eine Regel darf nicht absichtlich so ausgelegt werden, dass ihr offensichtlicher Zweck umgangen wird.

    Insbesondere ist es nicht zulässig:

    - bewusst technische oder sprachliche Lücken auszunutzen,
    - Regeln nur formal einzuhalten, während deren Zweck gezielt umgangen wird,
    - Sanktionen durch nicht vorgesehene Umwege unwirksam zu machen,
    - anderen Spielern bei einer solchen Umgehung zu helfen.

    Dass ein konkreter Trick nicht ausdrücklich im Regelwerk genannt wird, macht ihn nicht automatisch zulässig.


    7. Wahrheitsgemäße Angaben gegenüber dem Team

    Wer im Rahmen eines administrativen Vorgangs Angaben macht, muss diese wahrheitsgemäß machen.

    Es ist insbesondere untersagt:

    - bewusst falsche Tatsachen zu behaupten,
    - Beweise zu manipulieren,
    - gefälschte Screenshots oder Aufzeichnungen einzureichen,
    - wesentliche Informationen gezielt zu verschweigen,
    - andere Personen bewusst falsch zu belasten.

    Dies gilt insbesondere bei:

    - Beschwerden,
    - Supportfällen,
    - Accountangelegenheiten,
    - Entbannungsanträgen,
    - Untersuchungen von Regelverstößen.

    Wie schwer eine Täuschung sanktioniert wird, hängt insbesondere vom Zweck und den möglichen Folgen ab.


    8. Vortäuschung einer Teamzugehörigkeit

    Nur tatsächlich berechtigte Mitglieder dürfen sich öffentlich als Mitglied des RGN-Teams ausgeben.

    Nicht gestattet ist die Verwendung von:

    - Teamkennzeichnungen,
    - offiziellen Präfixen,
    - geschützten Rangbezeichnungen,
    - vergleichbaren Darstellungen,

    wenn dadurch fälschlicherweise der Eindruck einer offiziellen Funktion entsteht.


    9. Kritik und Verhalten gegenüber Teammitgliedern

    Teammitglieder dürfen kritisiert werden.

    Auch deutliche Kritik an einer administrativen Entscheidung ist grundsätzlich zulässig, solange sie sachbezogen bleibt.

    Nicht zulässig sind persönliche Angriffe, Bedrohungen, gezielte Belästigungen oder massive Beleidigungen.

    Ein Teammitglied verliert durch seine Funktion nicht den allgemeinen Schutz, der auch für andere Mitglieder der Community gilt.


    10. Überprüfung von Teamentscheidungen

    Administrative Entscheidungen können über die hierfür vorgesehenen Wege überprüft werden.

    Eine Beschwerde gegen ein Teammitglied muss konkrete Vorgänge benennen.

    Schwerwiegende oder wiederholte bestätigte Verstöße eines Teammitglieds können zu einer internen Überprüfung führen.

    Dabei können unter anderem berücksichtigt werden:

    - Art des Fehlverhaltens,
    - Häufigkeit,
    - Auswirkungen auf Spieler,
    - vorherige Hinweise,
    - Verhalten nach dem jeweiligen Vorfall.

    Die Projektleitung beziehungsweise die zuständige Verwaltungsinstanz entscheidet anschließend über notwendige Konsequenzen.


    11. Schutz vor willkürlichen Maßnahmen

    Administrative Befugnisse dürfen ausschließlich zur Erfüllung der jeweiligen Aufgaben eingesetzt werden.

    Teammitglieder dürfen ihre Rechte insbesondere nicht verwenden, um:

    - persönliche Konflikte auszutragen,
    - Freunde zu bevorzugen,
    - andere Spieler aus privaten Gründen zu benachteiligen,
    - sich selbst spielerische Vorteile zu verschaffen.

    Ein Missbrauch administrativer Rechte kann unabhängig vom gewöhnlichen Serverregelwerk intern sanktioniert werden.


    12. Bemessung von Sanktionen

    Bei Regelverstößen gibt es nicht in jedem Fall eine vollständig starre Strafe.

    Bei der Entscheidung können insbesondere berücksichtigt werden:

    - Schwere des Verstoßes,
    - Vorsatz,
    - entstandener Schaden,
    - Verhalten nach dem Vorfall,
    - bisherige Regelhistorie,
    - Wiederholungen,
    - Zusammenarbeit bei der Aufklärung.

    Aus diesem Grund können vergleichbare Verstöße in unterschiedlichen Situationen unterschiedlich bewertet werden.


    13. Wiederholte Verstöße

    Wer wiederholt gegen Regeln verstößt, muss mit einer Verschärfung zukünftiger Sanktionen rechnen.

    Dabei können auch frühere Verstöße berücksichtigt werden, wenn sie erkennen lassen, dass bisherige Maßnahmen keine ausreichende Wirkung hatten.

    Ein erstmaliger geringfügiger Verstoß soll grundsätzlich anders bewertet werden als fortgesetztes oder bewusst wiederholtes Fehlverhalten.


    14. Schutz persönlicher Informationen

    Jeder Benutzer entscheidet selbst, welche privaten Informationen er über sich veröffentlicht.

    Persönliche Informationen anderer Personen dürfen ohne deren Zustimmung weder veröffentlicht noch gezielt weitergegeben werden.

    Dies betrifft insbesondere:

    - vollständige Namen,
    - private Anschriften,
    - Telefonnummern,
    - private E-Mail-Adressen,
    - private Bilder oder Videos,
    - Informationen über Familie oder persönliches Umfeld,
    - nicht öffentlich bestimmte persönliche Kontaktdaten.

    Informationen werden nicht dadurch frei verwendbar, dass sie einem einzelnen Benutzer privat bekannt sind.


    15. Besonders schwere Eingriffe in die Privatsphäre

    Das gezielte Sammeln, Veröffentlichen oder Verbreiten persönlicher Informationen mit dem Ziel, eine Person einzuschüchtern, bloßzustellen oder außerhalb des Projekts zu gefährden, stellt einen besonders schweren Verstoß dar.

    Solche Fälle können unabhängig von vorherigen Verwarnungen unmittelbar zu weitreichenden Sanktionen führen.


    16. Umgehung administrativer Maßnahmen

    Administrative Maßnahmen dürfen nicht vorsätzlich umgangen werden.

    Hierzu gehört insbesondere:

    - Nutzung fremder Accounts,
    - Nutzung unerlaubter zusätzlicher Accounts,
    - technische Umgehung einer Sperre,
    - Unterstützung eines gesperrten Benutzers bei der Umgehung,
    - Verlagerung verbotener Aktivitäten auf andere RGN-Dienste.

    Die Umgehung kann zusätzlich zum ursprünglichen Verstoß sanktioniert werden.


    17. Verhältnismäßigkeit

    Sanktionen sollen geeignet sein, einen Regelverstoß zu beenden und zukünftige Verstöße zu verhindern.

    Bei besonders schweren Verstößen kann eine direkte dauerhafte Sperre gerechtfertigt sein.

    Bei geringfügigen Fällen können zunächst mildere Maßnahmen angewendet werden.

    Ein Anspruch auf eine bestimmte Sanktion besteht nicht allein deshalb, weil bei einem anderen Benutzer in einem früheren Fall anders entschieden wurde.


    18. Hausrecht

    Die Projektleitung behält sich vor, Personen bei schwerwiegendem oder dauerhaft projektgefährdendem Verhalten von einzelnen oder sämtlichen Angeboten des Revival Gaming Network auszuschließen.

    Ein solcher Ausschluss soll nur bei entsprechend gewichtigen Gründen erfolgen.

  • varreZ 22. September 2026 um 11:07

    Hat das Thema geschlossen.
  • varreZ 22. September 2026 um 11:54

    Hat den Titel des Themas von „Allgemeine Community- und Servergrundsätze“ zu „Allgemeine Community- und Projektgrundsätze“ geändert.

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