Spielserver-Regelwerk (Serverregeln)

    • Offizieller Beitrag

    Spielserver-Regelwerk
    Revival Gaming Network

    Dieses Regelwerk enthält die verbindlichen Spielregeln für den SA des Revival Gaming Network (RGN).

    Neben diesen Bestimmungen gelten die Projekt- und Entscheidungsordnung, die Allgemeinen Community- und Projektgrundsätze sowie die Account-, Zugangs- und Identitätsregeln des RGN. Regelungen aus diesen Bereichen werden durch dieses Spielserver-Regelwerk ergänzt und nicht ersetzt.

    Kein Regelwerk kann jede mögliche Spielsituation einzeln beschreiben. Entscheidend ist deshalb neben dem Wortlaut einer Regel immer auch deren erkennbarer Zweck. Eine technische Möglichkeit oder eine nicht ausdrücklich beschriebene Situation bedeutet nicht automatisch, dass das entsprechende Verhalten erlaubt ist.

    Wer bei einer geplanten Handlung Zweifel an deren Zulässigkeit hat, sollte sich vorab an den Support wenden.


    1. Grundsätze des Spielbetriebs

    1.1 Fairer Umgang mit Spielmechaniken

    Spielmechaniken dürfen nicht absichtlich zweckentfremdet werden, um anderen Spielern zu schaden oder sich Vorteile zu verschaffen, die vom eigentlichen Spielablauf nicht vorgesehen sind.

    Insbesondere verboten sind Handlungen, deren wesentlicher Zweck lediglich darin besteht, einem anderen Spieler einen Nachteil zuzufügen, ohne dass sich daraus ein nachvollziehbarer spielerischer oder rollenspielbezogener Zweck ergibt.

    Eine solche Handlung kann auch dann sanktioniert werden, wenn kein anderer Regelpunkt den konkreten Einzelfall ausdrücklich beschreibt.


    1.2 Nachvollziehbares Verhalten

    RGN ist ein Roleplayserver. Das Verhalten des eigenen Charakters soll deshalb zumindest grundsätzlich nachvollziehbar sein und zur jeweiligen Spielsituation passen.

    Untersagt sind insbesondere völlig unrealistische Handlungen, die ausschließlich deshalb vorgenommen werden, weil die Spielmechanik sie technisch ermöglicht.

    Nicht jeder Fehler oder jede ungewöhnliche Handlung stellt automatisch einen Regelverstoß dar. Entscheidend sind Situation, Absicht und Auswirkungen.


    1.3 Roleplay-Begründungen

    Eine Handlung, für die ein Roleplay-Grund erforderlich ist, muss aus der vorausgegangenen Situation nachvollziehbar entstehen.

    Ein Roleplay-Grund darf nicht nachträglich erfunden werden, um eine bereits durchgeführte Handlung zu rechtfertigen.

    Bloße persönliche Abneigung, OOC-Streitigkeiten oder der Wunsch, einem anderen Spieler zu schaden, stellen für sich genommen keinen Roleplay-Grund dar.

    In Grenzfällen entscheidet die zuständige Administration anhand des gesamten Situationsverlaufs.

    Bei einer vertretbaren, aber letztlich falschen Einschätzung kann statt einer Sanktion eine Wiederherstellung entstandener Nachteile ausreichend sein. Offensichtlich konstruierte oder missbräuchliche Begründungen fallen nicht darunter.


    2. Laufende Spielsituationen

    2.1 Situationsflucht

    Eine laufende Spielsituation darf nicht durch technische oder spielmechanische Mittel verlassen werden, nur weil deren Ausgang für den eigenen Charakter ungünstig werden könnte.

    Dazu gehören insbesondere:

    • absichtliches Ausloggen,
    • bewusstes Beenden des Spiels,
    • Wechsel auf den Desktop,
    • absichtliches Verweilen im Pause- oder ESC-Menü,
    • sonstiges Blockieren der eigenen Spielfigur,
    • absichtliches Herbeiführen eines Verbindungsabbruchs.

    Dies gilt insbesondere während:

    • Verfolgungen,
    • Schusswechseln,
    • Festnahmen,
    • Entführungen,
    • Überfällen,
    • Kontrollen,
    • Fluchtsituationen oder
    • vergleichbaren laufenden Interaktionen.

    Bei einem tatsächlichen technischen Problem muss die Situation nach Möglichkeit fortgesetzt oder der Support informiert werden.


    2.2 Rückkehr nach einem Verbindungsabbruch

    Wer während einer laufenden Situation unbeabsichtigt die Verbindung verliert, soll nach Wiederherstellung der Verbindung zeitnah zurückkehren.

    Wird eine Situation wegen eines technischen Problems nicht fortgesetzt, kann die Administration deren Fortgang oder eine angemessene Wiederherstellung bestimmen.


    2.3 Heilung während eines Kampfes

    Während eines unmittelbar laufenden Kampfes dürfen keine Heilungsmöglichkeiten verwendet werden, wenn dadurch der Kampf direkt beeinflusst wird.

    Erlaubt ist eine Heilung grundsätzlich erst dann, wenn sich der Spieler tatsächlich aus der unmittelbaren Kampfsituation gelöst hat und sich an einem geeigneten Ort befindet.

    Ein kurzfristiges Verstecken für wenige Sekunden beendet einen laufenden Kampf nicht automatisch.


    3. Bewegung und Fahrzeuge

    3.1 Mitfahren außerhalb vorgesehener Sitzplätze

    Das Mitfahren auf Fahrzeugen ist nur dort zulässig, wo dies nachvollziehbar und durch das Fahrzeug vorgesehen ist.

    Auf Dächern, Motorhauben oder vergleichbaren Flächen eines fahrenden Fahrzeugs darf grundsätzlich nicht mitgefahren werden.

    Ausgenommen sind geeignete Ladeflächen sowie ausdrücklich genehmigte Event- oder Sondersituationen.


    3.2 Verschieben fremder Fahrzeuge

    Fremde Fahrzeuge dürfen nicht absichtlich verschoben werden, um:

    • deren Besitzer finanziell zu schädigen,
    • eine Spielmechanik zu umgehen,
    • einen Aufbruch oder Diebstahl erst zu ermöglichen,
    • Fahrzeuge absichtlich unauffindbar zu machen oder
    • auf andere Weise einen nicht vorgesehenen Vorteil zu erhalten.

    Das Entfernen eines Fahrzeugs ist zulässig, wenn dieses beispielsweise eine Einfahrt, einen Zugang oder einen für die eigene Fraktion erforderlichen Bereich unmittelbar blockiert und nur in angemessenem Umfang bewegt wird.


    3.3 Absichtliches An- und Überfahren

    Fahrzeuge dürfen nicht als Ersatz für eine Waffe oder zur sinnlosen Schädigung anderer Spieler eingesetzt werden.

    Unzulässig ist insbesondere das bewusste An- oder Überfahren, wenn:

    • keine nachvollziehbare Spielsituation dafür besteht,
    • eine Person wiederholt angefahren wird,
    • damit eine Festnahme, Entführung oder vergleichbare Situation erzwungen wird,
    • problemlos eine andere Handlungsmöglichkeit bestanden hätte.

    Ein Fahrzeug darf zur Flucht oder zum Durchbrechen einer unmittelbar blockierten Ausfahrt angemessen eingesetzt werden.

    Das absichtliche Töten eines Spielers mit den Rotorblättern eines Hubschraubers ist verboten.


    3.4 Rammen während einer Verfolgung

    Kontrolliertes Rammen kann Bestandteil einer legitimen Fahrzeugverfolgung sein, wenn es dazu dient, ein verfolgtes Fahrzeug vorübergehend aufzuhalten.

    Dauerhaftes, offensichtlich sinnloses oder ausschließlich zerstörerisches Rammen ist nicht zulässig.


    4. IC und OOC

    4.1 Trennung von Charakter und Spieler

    Auf dem Gameserver ist zwischen dem gespielten Charakter (In Character / IC) und der realen Person hinter diesem Charakter (Out of Character / OOC) zu unterscheiden.

    Konflikte zwischen Charakteren dürfen nicht auf die dahinterstehenden Spieler übertragen werden.

    Ebenso dürfen persönliche Konflikte zwischen Spielern nicht über deren Charaktere ausgetragen werden.


    4.2 IC-Kommunikation

    Zum IC-Bereich gehören grundsätzlich Kommunikationswege, über die der Charakter innerhalb der Spielwelt spricht oder handelt.

    Dazu gehören insbesondere:

    • der normale Umgebungschat,
    • Flüstern und Rufen,
    • Telefonate,
    • geeignete Funkkanäle,
    • Werbung,
    • Regierungsmitteilungen,
    • Nachrichtensendungen.

    Bereichs- oder fraktionsbezogene Chats können abhängig von ihrem vorgesehenen Zweck sowohl IC als auch OOC verwendet werden.


    4.3 OOC-Kommunikation

    Chats, die ausdrücklich als OOC gekennzeichnet oder dafür vorgesehen sind, dürfen nicht zur Durchführung von IC-Handlungen missbraucht werden.

    Gleichzeitig dürfen Informationen, die ausschließlich OOC bekannt geworden sind, nicht ohne nachvollziehbaren IC-Wissensweg verwendet werden.


    4.4 Beleidigungen innerhalb des Roleplays

    Ein rauerer Umgang zwischen Charakteren kann Teil einer Roleplay-Situation sein.

    IC-Beleidigungen müssen jedoch zur Situation und zur dargestellten Rolle passen. Der Hinweis auf Roleplay ist kein Freifahrtschein für extreme Beschimpfungen, Diskriminierung oder persönliche Angriffe auf die reale Person.

    Eine erfundene Eigenschaft, Erkrankung oder Charakterrolle darf nicht dazu verwendet werden, Kommunikations- oder Communityregeln dauerhaft zu umgehen.

    Aussagen, die erkennbar gegen den Spieler und nicht gegen dessen Charakter gerichtet sind, werden als OOC bewertet.


    4.5 Beschwerden als Druckmittel

    Niemand darf einem anderen Spieler mit einer administrativen Beschwerde drohen, um sich dadurch innerhalb des Spiels einen Vorteil zu verschaffen.

    Eine angemessene Forderung nach Ersatz eines tatsächlich entstandenen Schadens bleibt zulässig.

    Beschwerden und administrative Verfahren sind OOC-Instrumente und dürfen nicht zu einem Bestandteil von IC-Erpressungen gemacht werden.


    5. Chats und öffentliche Kommunikation

    5.1 Zweckbindung von Chats

    Jeder öffentliche oder besondere Chatkanal darf nur für den vorgesehenen Zweck verwendet werden.

    Wer einen Kanal absichtlich zweckentfremdet oder andere Gespräche damit erheblich stört, kann aus dem entsprechenden Kommunikationsweg ausgeschlossen oder anderweitig sanktioniert werden.


    5.2 Werbeanzeigen

    Der Werbekanal dient ausschließlich nachvollziehbaren Ingame-Anzeigen.

    Dazu gehören insbesondere:

    • Werbung für Unternehmen,
    • Kauf- und Verkaufsangebote,
    • zulässige Waren- oder Dienstleistungsangebote,
    • Veranstaltungen,
    • Fraktionswerbung,
    • Mitgliedersuche,
    • sonstige serverbezogene Anzeigen mit erkennbarem Werbezweck.

    Private Unterhaltung, Provokationen, OOC-Diskussionen oder zweckfremde Nachrichten gehören nicht in den Werbekanal.


    5.3 Regierungsmitteilungen

    Regierungs- und Behördenkanäle dürfen ausschließlich für offizielle Informationen verwendet werden.

    Hierzu zählen beispielsweise:

    • behördliche Bekanntmachungen,
    • Bewerbungsinformationen,
    • Sperrungen,
    • Warnungen,
    • besondere Einsatzlagen,
    • relevante Änderungen für die Bevölkerung.

    Aufeinanderfolgende Mitteilungen sollen nur veröffentlicht werden, wenn dies tatsächlich erforderlich ist. Wiederholte oder zusammengehörige Bekanntmachungen dürfen nicht unnötig gespammt werden.


    5.4 Nachrichtenkanal

    Der Nachrichtenkanal ist für Inhalte vorgesehen, die in nachvollziehbarer Weise von einer Nachrichten- oder Medienorganisation veröffentlicht werden könnten.

    Private Nachrichten oder offensichtlich zweckfremde Inhalte sind dort nicht zulässig.


    5.5 Spam und Großschrift

    Das schnelle Wiederholen gleicher oder nahezu gleicher Nachrichten ist verboten.

    Auch dauerhaftes Schreiben in Großbuchstaben oder eine Gestaltung, die öffentliche Chats erheblich beeinträchtigt, kann unterbunden werden.

    Als Orientierung gilt: Der normale IC-Chat stellt gesprochene Kommunikation dar und sollte entsprechend verwendet werden.


    6. Kampfhandlungen und Deathmatch

    6.1 Begriff des Deathmatchs

    Als Deathmatch beziehungsweise DM gelten Angriffe auf Spieler oder Fahrzeuge, die geeignet sind, erheblichen Schaden zu verursachen oder eine Kampfsituation herbeizuführen.

    Dazu zählen insbesondere:

    • Schusswaffenangriffe,
    • Nahkampfangriffe,
    • Fahrzeugangriffe,
    • sonstige gezielte Schädigungen.

    6.2 Sinnloses Deathmatch

    Ein Angriff ohne nachvollziehbaren spielerischen oder rollenspielbezogenen Anlass gilt als sinnloses Deathmatch (SDM) und ist verboten.

    Ob ein ausreichender Grund bestand, wird anhand der gesamten vorausgegangenen Situation bewertet.

    Eine bloße Provokation rechtfertigt nicht automatisch jede Form oder Intensität eines Angriffs.


    6.3 Angriffe auf Fahrzeuge

    Auch das absichtliche Zerstören oder erhebliche Beschädigen eines Fahrzeugs kann als SDM bewertet werden.

    Leichte oder versehentliche Beschädigungen werden nicht automatisch als Deathmatch behandelt.

    Entscheidend sind Absicht, Schadensumfang und Situation.


    6.4 Spawn- und Einstiegsschutz

    Spieler dürfen nicht gezielt angegriffen werden, solange sie aufgrund eines Spawn-, Lade- oder Einstiegsvorgangs erkennbar noch keine angemessene Möglichkeit haben, auf die Situation zu reagieren.

    Ein eventuell vorhandener technischer Schutz darf gleichzeitig nicht dazu missbraucht werden, selbst gefahrlos in einen Kampf einzugreifen.


    7. Schutz aktiver Dienstleister

    Spieler, die gerade aktiv einer vorgesehenen Dienstleistung nachgehen, sollen ihre Tätigkeit grundsätzlich durchführen können, ohne grundlos in Kampfhandlungen verwickelt zu werden.

    Hierunter können insbesondere fallen:

    • Rettungsdienst,
    • Ordnungsamt,
    • SAN Media,
    • Fahrschulen,
    • Mechaniker,
    • Taxifahrer,
    • Busfahrer,
    • Trucker,
    • Kurierdienste,
    • Müllabfuhr,
    • landwirtschaftliche Berufe,
    • Fischer,
    • Bestatter,
    • vergleichbare serverseitige Dienstleistungsberufe.

    Der Schutz entfällt, wenn der Dienstleister selbst aktiv in eine Konfliktsituation eingreift oder seine Tätigkeit gezielt dazu verwendet, eine beteiligte Person zu schützen oder deren Flucht zu ermöglichen.

    Personentransportdienstleister sollen in einer solchen Situation nach Möglichkeit zunächst aufgefordert werden, die betreffende Person nicht weiter zu unterstützen.

    Fraktions- oder Gangkonflikte können den Dienstleisterschutz aufheben, wenn die betroffene Person unmittelbar Teilnehmer des entsprechenden Konflikts ist.

    Wer einen geschützten Dienstleister angreift, muss bei einer Beschwerde nachvollziehbar darlegen können, weshalb der Angriff gerechtfertigt war.


    8. Kampfhandlungen innerhalb eigener Gruppen

    Einvernehmliche Kämpfe, Trainings oder vergleichbare Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern derselben Fraktion oder Organisation sind grundsätzlich zulässig.

    Sie dürfen jedoch:

    • keine unbeteiligten Spieler gefährden,
    • keine laufenden Spielsituationen stören,
    • nicht zur Manipulation anderer Spielsysteme verwendet werden.

    Eine angebliche interne Auseinandersetzung schützt nicht vor einer Sanktion, wenn tatsächlich andere Regeln umgangen werden sollen.


    9. Gangfights und Gebietskämpfe

    9.1 Teilnahmeberechtigung

    In einen laufenden Gangfight dürfen ausschließlich die Spieler eingreifen, die nach dem jeweiligen Gangfight-System daran beteiligt sind.

    Außenstehende dürfen weder:

    • mitkämpfen,
    • Teilnehmer absichtlich blockieren,
    • Fahrzeuge gezielt behindern,
    • durch sonstige Handlungen den Ausgang beeinflussen.

    9.2 Angriffe außerhalb des Gebietes

    Gangfight-Gebiete dürfen nicht dadurch angegriffen werden, dass sich ein Teilnehmer bewusst außerhalb des vorgesehenen Gebietes positioniert und von dort aus am Kampf teilnimmt.

    Ebenso darf die Gebietsgrenze nicht missbraucht werden, um sich während eines Angriffs gezielt dem vorgesehenen Kampfsystem zu entziehen.


    9.3 Zulässige Eingriffe von außen

    Ausnahmen können bestehen, wenn ein anderes Serversystem ausdrücklich einen Eingriff ermöglicht oder erfordert.

    Hierzu können insbesondere gehören:

    • staatliche Behörden im Rahmen ihrer Aufgaben,
    • Hitman-Aufträge gegen ein Ziel innerhalb des Gebietes,
    • gleichzeitig bestehende Gangwar-Konstellationen,
    • ausdrücklich administrativ genehmigte Sondersituationen.

    10. Cheats und unerlaubte Hilfsmittel

    10.1 Grundsatz

    Programme, Erweiterungen, Modifikationen oder sonstige Hilfsmittel, die einen unfairen spielerischen Vorteil ermöglichen, sind verboten.

    Es spielt keine Rolle, ob der Vorteil tatsächlich genutzt wurde, wenn das verwendete Hilfsmittel bereits darauf ausgelegt ist oder entsprechende Funktionen bereitstellt.


    10.2 Beispiele

    Verboten sind insbesondere Hilfsmittel für:

    • Teleportation,
    • unzulässige Geschwindigkeit,
    • veränderte Schadenswerte,
    • Unverwundbarkeit,
    • unerlaubte Waffen oder Munition,
    • automatische Zielerfassung,
    • nicht vorgesehene Spielerinformationen,
    • Manipulation von Fahrzeugen,
    • Manipulation der Spielphysik,
    • vergleichbare Eingriffe in den Spielablauf.

    10.3 Vorteile durch andere Cheater

    Auch das bewusste Nutzen von Vorteilen, die durch einen Cheater erzeugt wurden, ist verboten.

    Wer beispielsweise weiß, dass ein Fahrzeug, Gegenstand oder anderer Vorteil nur durch einen Cheat entstanden ist, darf diesen Vorteil nicht für sich verwenden.

    Erkannte schwerwiegende Manipulationen sollen unverzüglich dem Team gemeldet werden.


    11. Automatisierung und AFK-Spiel

    Der eigene Charakter darf nicht durch Programme, Makros, Bots oder vergleichbare Automatisierungen gesteuert werden, während der Spieler selbst nicht in der Lage ist, auf den Server und andere Spieler zu reagieren.

    Hierzu zählen insbesondere automatische:

    • Bewegungen,
    • Befehle,
    • Jobabläufe,
    • Interaktionen,
    • Käufe oder Verkäufe,
    • Farmvorgänge.

    Einfache Komfortfunktionen ohne eigenständige Durchführung von Spielhandlungen können erlaubt sein, sofern sie keinen unfairen Vorteil erzeugen.

    Im Zweifel ist vor der Nutzung eine Freigabe einzuholen.


    12. Bugs und Exploits

    12.1 Ausnutzen von Fehlern

    Fehler des Gameservers, GTA San Andreas, SA/open.mp oder verwendeter Systeme dürfen nicht gezielt eingesetzt werden, um:

    • Vorteile zu erhalten,
    • Nachteile zu vermeiden,
    • andere Spieler zu schädigen,
    • eigentlich unmögliche Handlungen durchzuführen.

    12.2 Typische Fälle

    Hierunter fallen beispielsweise:

    • Erreichen eigentlich nicht zugänglicher Bereiche,
    • Durchdringen von Wänden oder Objekten,
    • Vermeidung von vorgesehenem Schaden,
    • Schießen aus technisch nicht vorgesehenen Positionen,
    • Missbrauch von Animations- oder Bewegungsfehlern,
    • C-Bug oder vergleichbare nicht erlaubte Schusstechniken,
    • Slide-Bugs,
    • ESC- oder Pause-Bugs,
    • Ausnutzen fehlerhafter Scriptzustände,
    • Schießen vom Rücksitz eines Motorrades ohne tatsächlich vorhandenen Fahrer, wenn hierdurch ein technischer Vorteil entsteht,
    • vergleichbare Exploits.

    Diese Aufzählung ist nicht abschließend.


    12.3 Unbeabsichtigte Fehler

    Das erstmalige versehentliche Auslösen eines Bugs wird nicht automatisch genauso behandelt wie absichtliches Bugusing.

    Wer jedoch erkennt, dass ein Fehler besteht und diesen anschließend bewusst weiter ausnutzt, handelt vorsätzlich.

    Durch einen Bug entstandene Vorteile müssen auf Aufforderung zurückgegeben oder korrigiert werden.


    12.4 Meldepflicht

    Schwerwiegende oder wirtschaftlich relevante Bugs müssen dem Team zeitnah gemeldet werden.

    Ein Bug darf nicht zunächst selbst ausgenutzt und erst anschließend gemeldet werden.

    Die vorsätzliche Weitergabe eines schwerwiegenden Exploits mit dem Ziel, dessen Missbrauch zu ermöglichen, kann ebenfalls sanktioniert werden.


    13. Wirtschaft und Vermögensverschiebung

    13.1 Wirtschaftlicher Grundsatz

    Vermögen und Gegenstände sollen grundsätzlich durch die vorgesehenen Spielmechaniken erworben werden.

    Transaktionen dürfen nicht dazu dienen, die wirtschaftliche Entwicklung eines Accounts künstlich zu beschleunigen oder serverseitige Progressionssysteme zu umgehen.


    13.2 Geld- und Vermögenspushing

    Unverhältnismäßige Käufe oder Verkäufe mit dem hauptsächlichen Zweck, Vermögen von einem Account auf einen anderen zu übertragen, sind verboten.

    Dies gilt insbesondere für:

    • extrem überhöhte Kaufpreise,
    • extrem niedrige Verkaufspreise,
    • Scheingeschäfte,
    • absichtlich wertlose Gegenleistungen,
    • wiederholte Transaktionen ohne wirtschaftlichen Sinn.

    Der übliche Ingame-Marktwert und die konkrete Situation werden bei der Bewertung berücksichtigt.


    13.3 Verschenken von Vermögen

    Kleinere Geschenke zwischen Spielern sind zulässig.

    Größere Vermögensübertragungen benötigen einen nachvollziehbaren Hintergrund und dürfen nicht dazu dienen, einen Account künstlich aufzubauen.

    Das vollständige Verteilen eines Accounts oder „Vererben“ des gesamten Vermögens bei einem geplanten Spielende ist ohne ausdrückliche Genehmigung nicht zulässig.


    14. Skillpushing

    Fähigkeiten und Skills müssen über tatsächlich sinnvolle Spielhandlungen gesteigert werden.

    Es ist verboten, Transaktionen ausschließlich oder überwiegend deshalb durchzuführen, um einen Skill möglichst schnell zu erhöhen.

    Beispiele sind:

    • wiederholter Verkauf kleinster Warenmengen an dieselbe Person,
    • künstliches Aufteilen einer größeren Transaktion in viele Einzeltransaktionen,
    • wiederholte Verkäufe ohne tatsächlichen Bedarf,
    • symbolische oder offensichtlich unangemessene Preise.

    Bei Drogen- oder Waffenverkäufen muss eine wirtschaftlich nachvollziehbare Menge und Gegenleistung bestehen.

    Ein tatsächlicher regulärer Verkauf wird nicht allein deshalb zu Skillpushing, weil dadurch gleichzeitig ein Skill steigt.


    15. Betrug

    15.1 Schutz neuer Spieler

    Spieler in den ersten Erfahrungsstufen dürfen nicht gezielt durch fingierte Käufe, Verkäufe oder Dienstleistungen um ihr Vermögen gebracht werden.

    Von erfahrenen Spielern kann bei größeren Geschäften verlangt werden, verfügbare Vertragssysteme und Beweise zu verwenden.


    15.2 Vortäuschen einer Fraktionszugehörigkeit

    Es ist verboten, sich als Mitglied einer Fraktion, Behörde oder sonstigen Gruppe auszugeben, um dadurch Vermögen, Informationen oder sonstige Vorteile zu erhalten.

    Rollenspiel ohne Vorteilserschleichung bleibt hiervon unberührt, sofern keine andere Regel verletzt wird.


    16. Unternehmen, Immobilien und Preise

    Eigentümer von Häusern, Unternehmen oder sonstigen wirtschaftlichen Einrichtungen dürfen Preise grundsätzlich frei gestalten.

    Verboten sind jedoch offensichtlich missbräuchliche Preise, deren Zweck erkennbar darin besteht, Spieler durch eine Spielmechanik unbeabsichtigt um große Vermögenswerte zu bringen.

    Dies gilt insbesondere für Preisgestaltungen, bei denen aufgrund des normalen Serverablaufs vernünftigerweise nicht mit einer solchen Forderung gerechnet werden muss.

    In schweren Fällen kann neben einer persönlichen Sanktion auch in die Verwaltung des betreffenden Unternehmens oder Eigentums eingegriffen werden.


    17. Kredite

    Private Kredite sind zulässig, wenn sie einem konkreten und nachvollziehbaren Vorhaben dienen.

    Ein Kredit darf nicht dazu verwendet werden, bestehende Regeln über Vermögensübertragungen zu umgehen.

    Für größere Kredite gilt:

    • Verwendungszweck muss feststehen,
    • Rückzahlungstermin muss vereinbart werden,
    • ein serverseitiger Vertrag ist zu verwenden,
    • die Vereinbarung muss beweisbar sein,
    • Kreditmittel sollen zeitnah entsprechend dem vereinbarten Zweck eingesetzt werden.

    Schein-Kredite ohne tatsächliche Rückzahlungsabsicht werden als Vermögensverschiebung behandelt.

    Zinsen oder andere Gegenleistungen sind nur zulässig, wenn dies durch die jeweils geltenden Wirtschaftsregeln ausdrücklich vorgesehen ist.


    18. Verträge

    Das serverseitige Vertragssystem dient der verbindlichen Dokumentation von Geschäften zwischen Spielern.

    Ein Vertrag ist entsprechend seines vereinbarten Inhalts zu erfüllen.

    Wer einen Vertragsbruch administrativ geltend machen möchte, muss den Inhalt des Vertrages nachweisen können.

    Ein Vertrag kann aufgehoben werden, wenn:

    • beide Parteien zustimmen oder
    • noch keine Seite eine vereinbarte Leistung erbracht hat und ein wirksamer Rücktritt möglich ist.

    Wurde bereits eine Leistung erbracht, muss diese bei einer einvernehmlichen Vertragsauflösung grundsätzlich zurückgegeben werden.

    Bewusst eingegangene Verträge dürfen nicht nachträglich allein deshalb aufgehoben werden, weil sich das Geschäft als wirtschaftlich ungünstig herausstellt.


    19. Glücksspiel

    Glücksspiel zwischen Spielern ist nur über dafür vorgesehene Serversysteme erlaubt.

    Sofern kein anderes System ausdrücklich freigegeben wurde, ist ausschließlich das offizielle Würfel- beziehungsweise Glücksspielsystem zu verwenden.

    Nicht zulässig sind insbesondere:

    • private Glücksspielkonstruktionen außerhalb des Systems,
    • Rennen um Geld,
    • Kämpfe um Geld,
    • Glücksspiel um Fahrzeuge oder Immobilien,
    • Glücksspiel um Rechte oder Positionen,
    • Einsätze, die der Spieler nicht unmittelbar bezahlen kann.

    Neue Spieler können vom Glücksspiel vollständig ausgeschlossen werden.

    Manipulierte oder abgesprochene Spiele können zusätzlich als Vermögenspushing behandelt werden.


    20. Fraktionen und Organisationsvermögen

    20.1 Fraktionskassen

    Geld aus einer Fraktions-, Gang- oder Organisationskasse gehört der jeweiligen Gruppierung und nicht einzelnen Mitgliedern.

    Entnahmen sind nur zulässig, wenn sie unmittelbar einem nachvollziehbaren Zweck der Gruppe dienen.

    Hierunter können beispielsweise fallen:

    • Fahrzeuge,
    • Ausrüstung,
    • notwendige Waren,
    • Mechanikerleistungen,
    • Werbung,
    • angemessene Kostenerstattungen,
    • operative Ausgaben.

    20.2 Einzahlungen

    Freiwillige Einzahlungen in eine Fraktionskasse gelten grundsätzlich als Vermögen der Fraktion.

    Ein Mitglied kann eine frühere Einzahlung nicht allein deshalb zurückfordern, weil es die Fraktion verlässt.


    20.3 Unterstützungszahlungen

    Fraktionsleitungen dürfen Mitgliedern angemessene Mittel für tatsächlich entstehende Fraktionskosten bereitstellen.

    Solche Zahlungen dürfen nicht der privaten Vermögensbildung dienen.

    Nicht verwendete zweckgebundene Beträge sind zurückzugeben oder entsprechend der vorgesehenen Fraktionsverwaltung zu behandeln.


    21. Fraktionsleitungen

    21.1 Verantwortlichkeit

    Für jede Fraktion wird eine hauptverantwortliche Leitung bestimmt.

    Co-Leader oder vergleichbare Ränge unterstützen die Leitung, ersetzen jedoch nicht automatisch die Verantwortung des eingetragenen Hauptleaders.


    21.2 Handel mit Leaderpositionen

    Leader-, Co-Leader- oder vergleichbare Führungspositionen dürfen weder verkauft noch gegen andere Vermögenswerte oder Leistungen getauscht werden.

    Privat geschlossene Verträge über die Übertragung eines Leaderpostens entfalten gegenüber der Administration keine Wirkung.


    21.3 Nachfolge

    Eine scheidende Fraktionsleitung kann abhängig von der jeweiligen Fraktion einen Nachfolger vorschlagen.

    Die endgültige Besetzung einer administrativ verwalteten Leaderposition bedarf der Bestätigung durch das zuständige Team.

    Für einzelne staatliche oder besondere Fraktionen können abweichende Verfahren bestehen.


    21.4 Aktivität

    Eine Fraktionsleitung muss ihre Aufgaben regelmäßig wahrnehmen.

    Bei längerer unangekündigter Abwesenheit oder dauerhaft unzureichender Aktivität kann die Position neu vergeben werden.

    Als deutliche Inaktivität kann insbesondere eine Abwesenheit von etwa zwei Wochen ohne geeignete Vertretung oder Kommunikation gewertet werden.


    21.5 Urlaub

    Ein Leader kann eine zeitlich begrenzte Abwesenheit anmelden.

    Je nach Dauer kann eine geeignete Vertretung verlangt werden.

    Die Administration kann Mindestanforderungen an eine solche Vertretung stellen, insbesondere hinsichtlich:

    • Fraktionszugehörigkeit,
    • Erfahrung,
    • Accountstatus,
    • bisherigem Verhalten,
    • Aktivität.

    22. Offizielle Events

    22.1 Geltungsbereich

    Als offizielles Event gilt eine Veranstaltung, die durch die Administration, SAN Media, Regierung oder eine andere hierzu berechtigte Stelle offiziell angekündigt wurde.


    22.2 Durchführung

    Der Veranstalter legt den Ablauf sowie gegebenenfalls Gewinner und Preise fest.

    Regeln des Events müssen nachvollziehbar und für die Teilnehmer erkennbar sein.

    Der Veranstalter darf keine Eventregel einführen, die höherrangige RGN-Regeln außer Kraft setzt.


    22.3 Sonderregelungen

    Für ein Event können zeitlich und räumlich begrenzte Sonderregeln gelten.

    Beispielsweise kann während eines geeigneten Events das Mitfahren auf Fahrzeugen oder eine besondere Kampfregel erlaubt werden.

    Solche Ausnahmen gelten ausschließlich innerhalb des Events und dürfen unbeteiligte Spieler nicht beeinträchtigen.


    22.4 Eventstörung

    Das absichtliche Stören eines offiziellen Events ist verboten.

    Hierzu gehören insbesondere:

    • grundloses DM,
    • absichtliches Zerstören von Eventfahrzeugen,
    • Diebstahl notwendiger Eventgegenstände,
    • Blockieren des Veranstaltungsortes,
    • gezielte Sabotage des Ablaufs.

    Handlungen, die ausdrücklich Bestandteil des Events sind, gelten selbstverständlich nicht als Störung.


    23. Fremdwerbung und Abwerbung

    Das aktive Werben für konkurrierende SA:MP-/open.mp-Roleplayserver oder vergleichbare Projekte ist ohne Genehmigung der Projektleitung nicht gestattet.

    Verboten sind insbesondere:

    • Werben über Ingame-Chats,
    • private Massennachrichten,
    • gezieltes Anschreiben von RGN-Spielern,
    • Verteilen von Serveradressen oder Einladungslinks mit Werbeabsicht,
    • organisierte Abwerbeversuche.

    Eine sachliche Erwähnung eines anderen Projekts innerhalb eines normalen Gesprächs ist nicht automatisch Werbung.

    Administrative oder moderative Tätigkeiten auf einem anderen Projekt sind grundsätzlich kein Regelverstoß, solange dadurch weder gegen diese Bestimmung noch gegen andere RGN-Regeln verstoßen wird.


    24. Beschwerden und Beweismittel

    Wer einen Regelverstoß meldet, soll vorhandene Beweise vollständig und unverändert vorlegen.

    Manipulierte, bewusst irreführende oder aus dem Zusammenhang gerissene Beweismittel können selbst sanktioniert werden.

    Eine Beschwerde kann grundsätzlich zurückgezogen werden, solange noch keine abschließende administrative Entscheidung getroffen wurde.

    Nach einer bereits erfolgten Entscheidung besteht kein Anspruch darauf, das Verfahren durch Rücknahme der Beschwerde rückwirkend aufzuheben.

    Administrative Verfahren dürfen nicht genutzt werden, um andere Spieler unter Druck zu setzen.


    25. Schadensersatz und Einigungen

    Bei geeigneten geringeren Verstößen können sich beteiligte Spieler auf eine angemessene Wiedergutmachung einigen.

    Eine solche Einigung kann bei der administrativen Bewertung berücksichtigt werden, führt jedoch nicht automatisch dazu, dass ein Regelverstoß vollständig entfällt.

    Die Höhe einer Entschädigung muss in einem nachvollziehbaren Verhältnis zum entstandenen Schaden stehen.

    Überhöhte Zahlungen dürfen nicht dazu verwendet werden, Regeln zur Vermögensübertragung zu umgehen.


    26. Wiederholte Verstöße

    Wiederholungen werden bei der Sanktionierung berücksichtigt.

    Wer innerhalb eines überschaubaren Zeitraums mehrfach gegen dieselbe oder vergleichbare Regeln verstößt, muss mit einer deutlichen Verschärfung der Maßnahme rechnen.

    Dies gilt insbesondere bei:

    • sinnlosem Deathmatch,
    • Bugusing,
    • Chatmissbrauch,
    • absichtlicher Situationsflucht,
    • Skill- oder Geldpushing,
    • wiederholtem Missachten administrativer Hinweise.

    Eine geringfügige erstmalige Handlung muss deshalb nicht dieselbe Folge haben wie ein systematischer oder mehrfach wiederholter Regelverstoß.


    27. Sanktionssystem

    Die Administration kann abhängig vom jeweiligen Verstoß insbesondere folgende Maßnahmen verwenden:

    • Hinweis oder mündliche Verwarnung,
    • Entfernung aus einer Spielsituation,
    • Kick,
    • Chat- oder Kommunikationssperre,
    • Admin-Prison,
    • Checkpoint-Prison,
    • Verwarnung des Accounts,
    • Rücknahme unrechtmäßig erlangter Vorteile,
    • Geld- oder Vermögenskorrektur,
    • Skillkorrektur,
    • Führerschein- oder Waffenscheinentzug,
    • Entfernung aus einer Fraktion oder Position,
    • zeitlich begrenzte Accountsperre,
    • dauerhafte Accountsperre.

    Mehrere Maßnahmen können miteinander kombiniert werden.


    28. Orientierung für typische Verstöße

    Die folgenden Werte dienen als administrativer Orientierungsrahmen und begründen keinen Anspruch auf eine bestimmte Sanktion.

    Leichte Verstöße

    Hierzu können beispielsweise gehören:

    • erstmaliger geringfügiger Chatmissbrauch,
    • unangemessenes Carsurfing,
    • geringfügiges unrealistisches Verhalten,
    • leichte Event- oder Spielsituationsstörungen.

    Übliche Maßnahmen:

    Hinweis, Kick, Mute oder kurze Admin-/Checkpoint-Strafe.


    Mittlere Verstöße

    Hierzu können beispielsweise gehören:

    • vorsätzliche Fahrzeugverschiebung,
    • Kampfheilung,
    • deutlicher Chatmissbrauch,
    • erstmalige Situationsflucht,
    • geringere SDM-Fälle,
    • unangemessene Vermögenshandlungen.

    Übliche Maßnahmen:

    Admin-/Checkpoint-Prison, Accountverwarnung, Rücknahme erlangter Vorteile oder zeitweise Entziehung spielbezogener Rechte.


    Schwere Verstöße

    Hierzu können beispielsweise gehören:

    • wiederholtes SDM,
    • vorsätzliches Bugusing,
    • Skill- oder Geldpushing,
    • erheblicher Betrug,
    • schwerwiegende Gangfight-Manipulation,
    • wiederholte Situationsflucht.

    Übliche Maßnahmen:

    längeres Prison, Verwarnung, Rücksetzung von Vorteilen, zeitlich begrenzte Accountsperre oder Kombination mehrerer Maßnahmen.


    Besonders schwere Verstöße

    Hierzu gehören insbesondere:

    • Cheatnutzung,
    • Botting oder automatisiertes Spielen in Abwesenheit,
    • schwerwiegender wirtschaftlicher Exploit,
    • systematische Umgehung administrativer Maßnahmen,
    • massive Fremdwerbung oder organisierte Abwerbung,
    • wiederholte schwere Regelverstöße trotz vorheriger Sanktionen.

    Hier kann eine dauerhafte Accountsperre ausgesprochen werden.


    29. Wiederholung bei sinnlosem Deathmatch

    Bei wiederholtem sinnlosem Deathmatch kann eine stufenweise Verschärfung vorgenommen werden.

    Als Orientierung können einschlägige Fälle des aktuellen und des vorherigen Kalendermonats gemeinsam berücksichtigt werden.

    Eine mögliche Staffelung ist:

    StufeMögliche Regelfolge
    1. Falletwa 30 Minuten Admin- oder Checkpoint-Prison
    2. Falletwa 60 Minuten Admin- oder Checkpoint-Prison
    3. Fallbis etwa 180 Minuten Admin- oder Checkpoint-Prison
    4. Fallmehrtägige Accountsperre sowie gegebenenfalls Waffenschein-/Führerscheinentzug
    5. Fallverlängerte Accountsperre und weitere spielbezogene Einschränkungen
    6. Falllängerfristige Accountsperre
    weitere FällePrüfung einer dauerhaften Accountsperre

    Die Administration kann abhängig von Schwere, Situation und Vorgeschichte von dieser Staffel abweichen.

    Bei fahrzeugbezogenem SDM kann zusätzlich die entsprechende Fahrerlaubnis zeitweise entzogen werden.


    30. Sanktionen bei Cheats und Exploits

    Die vorsätzliche Nutzung von Cheats wird grundsätzlich mit einer dauerhaften Accountsperre geahndet.

    Beim Missbrauch von Bugs können abhängig vom Umfang insbesondere folgende Maßnahmen erfolgen:

    • Rücknahme des erhaltenen Vorteils,
    • Admin- oder Checkpoint-Prison,
    • Accountverwarnung,
    • Skill- oder Vermögenskorrektur,
    • zeitlich begrenzte Sperre,
    • bei schweren oder wiederholten Fällen dauerhafte Sperre.

    Die freiwillige und frühzeitige Meldung eines neu entdeckten Bugs wird bei der Bewertung berücksichtigt.


    31. Überprüfung dauerhafter Sperren

    Ein dauerhaft gesperrter Spieler kann im hierfür vorgesehenen Bereich einen Entbannungsantrag stellen, sofern keine anderweitige Regelung entgegensteht.

    Ein Anspruch auf Entbannung besteht nicht.

    Bei der Entscheidung können insbesondere berücksichtigt werden:

    • Grund der Sperre,
    • bisherige Regelhistorie,
    • Dauer seit dem Vorfall,
    • Verhalten nach der Sanktion,
    • frühere Entbannungen,
    • Einsicht und nachvollziehbare Erklärung des Spielers.

    Eine Wiederzulassung kann mit Bedingungen verbunden werden.

    Hierzu können insbesondere gehören:

    • Reduzierung des Levels,
    • Entfernung von Respektpunkten,
    • Reduzierung von Vermögen,
    • Rückstufung von Skills,
    • Entziehung von Lizenzen,
    • Prison,
    • sonstige geeignete Einschränkungen.

    Bei Sperren wegen Cheatnutzung gelten besonders strenge Maßstäbe.


    32. Regeländerungen und Auslegung

    Maßgeblich ist immer die aktuell im RGN-Forum veröffentlichte Fassung dieses Regelwerks.

    Neue oder geänderte Bestimmungen werden entsprechend der Projektordnung bekanntgegeben.

    Erkannte Regelungslücken dürfen nicht bewusst ausgenutzt werden.

    Eine Handlung wird nicht allein dadurch erlaubt, dass sie nicht mit exakt demselben Beispiel in diesem Regelwerk genannt wird.

    Bei einer administrativen Bewertung zählen insbesondere:

    • der Sinn der betroffenen Regel,
    • der tatsächliche Ablauf,
    • Vorsatz,
    • erzielter Vorteil,
    • entstandener Schaden,
    • mögliche Wiederholungen,
    • das Verhalten der Beteiligten nach dem Vorfall.

    Ziel des Regelwerks ist nicht, jede denkbare Spielsituation mit möglichst vielen Einzelverboten zu versehen. Es soll einen nachvollziehbaren, fairen und langfristig spielbaren Rahmen für den Roleplayserver des Revival Gaming Network schaffen.

  • varreZ 22. September 2026 um 11:47

    Hat das Thema geschlossen.

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